10.03.2026: Nur durch großzügige Spenden ist das alles möglich!

Noch fällt es uns schwer zu realisieren, dass wir unseren Container trotz der aktuellen Krisenlage rechtzeitig auf den Weg bringen konnten.

Die MAERSK MCKINNEY MØLLER, 399 m lang und 58 m breit, war bei ihrer Indienststellung 2013 das größte Containerschiff der Welt. Mit Platz für fast 18.300 Standardcontainer befindet sie sich derzeit im Ärmelkanal auf dem Weg nach Hamburg. Dort wird sie in wenigen Tagen mit unserem Container in See stechen. Dieser wird voraussichtlich zu Ostern in Tema, dem größten Hafen Ghanas, ankommen.

Möglich wurde dies nur dank unserer vielen Helferinnen und Helfer sowie der zahlreichen Unterstützer und Sponsoren, die wir an dieser Stelle gerne erwähnen möchten. Neben der KION AG bedanken wir uns bei der Sana Klinikum Offenbach GmbH, der ComputerBusinessCenter GmbH in Frankfurt und Stephan Zimmermann Lightsolutions aus Oberursel, die uns zum Teil schon seit vielen Jahren treu zur Seite stehen.

Sie stehen stellvertretend auch für alle weiteren Unterstützer, die teilweise anonym bleiben möchten. Ohne ihre großzügigen Sach- und Geldspenden könnten wir die geplanten 16 PC‑Schulungsräume an 12 verschiedenen Standorten in Ghana nicht realisieren.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch unserem Logistikpartner CS4 Logistics GmbH – insbesondere Christoph Tietjen, der uns mit seinem Fachwissen enorm geholfen hat und ein großes Herz für Non-Profit‑Organisationen zeigt.

Falls ihr einmal wissen müsst, wie groß der Innenraum eines 40‑Fuß‑Containers ist (12,032 m lang, 2,352 m breit, 2,395 m hoch), wie viel Gewicht darin transportiert werden darf (ca. 26.000 kg) oder wie viele Europaletten hineinpassen (23), könnt ihr ihn unter +49 421 989 889 10 kontaktieren.

Die MAERSK MCKINNEY MØLLER, „unser“ Schiff, bringt den HITA-Container von Hamburg in Richtung Tema in Ghana (Quelle: Philippine 1812, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Maersk_Line_McKinney_Moller.jpg)

Neben den großen Firmenspenden sind für uns die privaten Spenden von besonderem und unschätzbarem Wert. Ohne die vielen kleineren, größeren und vor allem regelmäßigen Beiträge könnten wir unsere Projekte in Ghana nicht umsetzen. Vielen Dank an euch alle! Es ist großartig, wie ihr uns unterstützt!

Wie geht es nun bis zu unserer Abreise weiter? Wie bereits an anderer Stelle erwähnt (07.09.2025 – HITA e.V. beim Spätsommerfest der St. Wendel Gemeinde in Frankfurt-Sachsenhausen), werden wir uns während der Reise über Ostern um verschiedene Projekte kümmern, darunter:

  • HITA PC Labs
  • ICTGirls4aDigitalWorld
  • SanitaryPads4Women
  • WhatsApp4PregnantWomen+YoungMothers

Für all diese Projekte beginnt jetzt die intensive Vorbereitungsphase. In unserem Container befinden sich u. a. PCs, Monitore, Laptops und Netzwerktechnik für die Schulungsräume sowie Materialien für das Projekt ICTGirls4aDigitalWorld, mit dem wir Mädchen in ländlichen Regionen den Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologie ermöglichen.

Für das Projekt SanitaryPads4Women haben wir 25 Nähmaschinen und zahlreiche Säcke Baumwollstoff verladen. Die Preise für Hygieneartikel sind in Ghana in den letzten Jahren stark gestiegen, u. a. durch die globalen Krisen. Viele Mädchen, Studentinnen und Lehrerinnen können sich Periodenprodukte nicht mehr leisten – mit der Folge, dass sie während ihrer Menstruation nicht am Unterricht, an der Universität oder am Berufsleben teilnehmen können. Dem wollen wir entgegenwirken, indem wir eine lokale Produktion selbstgenähter Damenbinden aufbauen.

Wir freuen uns über Server-Spenden für den Einsatz an Universitäten und Colleges
Wie viele Europaletten passen in einen 40-Fuß-Container?

Ein weiteres Herzensprojekt ist WhatsApp4PregnantWomen+YoungMothers. In Ghana sterben nach wie vor zu viele Ungeborene, Säuglinge und junge Mütter, weil medizinisches Fachpersonal, wie Hebammen und ErnährungsberaterInnen, schwer erreichbar ist. Wir möchten diese Situation verbessern, indem wir per Smartphone den Zugang zu Experten ermöglichen. Dafür haben wir rund 100 Mobiltelefone gesammelt, die wir an unsere lokalen Partner übergeben werden.

Unser Schwerpunkt in den kommenden Wochen liegt auf der Organisation zahlreicher Projekttreffen und der Ausarbeitung tragfähiger Businesspläne. Alle unsere Projekte müssen langfristig finanziell auf eigenen Beinen stehen, damit sie auch nach Abschluss der Anschubfinanzierung nachhaltig weitergeführt werden können. Ihr könnt euch sicher sein: Die Kommunikationsleitungen zwischen Ghana und Deutschland werden in den nächsten Wochen heiß laufen, damit wir unsere Zeit vor Ort möglichst effizient nutzen können.

Zum Schluss  haben wir noch eine große Bitte an Euch: bitte unterstützt unsere Projekte auch weiterhin mit einer Spende – jeder Beitrag hilft, die Bildungs- und Gesundheitschancen in Ghana zu verbessern.

  • Wenn ihr PCs, Laptops, Monitore, Mobiltelefone oder Nähmaschinen abzugeben habt, kontaktiert uns gerne – wir vermitteln eure Sach- oder Geldspenden direkt in die Projekte.
  • Werdet Teil unseres Netzwerks: Meldet euch, wenn ihr euch fachlich einbringen möchtet oder eigene Ideen habt, die unsere Arbeit vor Ort stärken könnten
  • Teilt diesen Bericht bzw. unsere Webseiten in eurem Umfeld, damit noch mehr Menschen von unseren Projekten erfahren und uns unterstützen können.
  • Wenn ihr Unternehmen kennt, die soziale Initiativen fördern, weist sie gerne auf uns hin – Kooperationen machen einen enormen Unterschied.

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