12.04.2026: Ein Tag zum Genießen

Seit gestern sind Sven, Daniel und Thomas in Ho, der Hauptstadt der Volta-Region. Der Tag fühlt sich etwas komisch an, da unsere Begleiterinnen und Begleiter gestern nach Deutschland zurückgekehrt sind. Sie sind alle wohlbehalten in Frankfurt angekommen.

Für uns ist dieser Tag ein Glücksfall. Nach zwei intensiven Wochen haben wir Gelegenheit, endlich die vielen Meetings aufzuarbeiten, die nötigen Protokolle anzufertigen und Dokumente für die nächsten Aktivitäten vorzubereiten.

Es ist kaum zu glauben, was wir alles aufzuarbeiten haben. Während Daniel sich um die diversen Workshopprotokolle kümmert, widmet sich Thomas der Fertigstellung des Rahmenvertrages zwischen der Awudome Senior High School und HITA. Zwei der von Daniel angefertigten Protokolle fließen direkt als Anhang in den Rahmenvertrag mit ein. Dadurch soll sehr transparent dargestellt werden, dass sowohl die Lehrerinnen und Lehrer, als auch die Schülerinnen und Schüler, gemeinsam nicht nur an diesem Rahmenvertrag mitgewirkt haben, sondern dass ihre Ergebnisse aus den beiden Workshops auch direkt mit eingeflossen sind. Eine vorbildliche Einbindung, wie wir finden.

Sven kümmert sich währenddessen um das Bildmaterial und schneidet einen ersten kurzen dokumentarischen Kurzfilm, den ihr schon bald auf unserem YouTube Channel (https://www.youtube.com/@HITAeV) finden werdet. Unglaublich, wie Sven in der Lage ist, aus seinen Mitschnitten bestimmte Themen gezielt schnell herauszuarbeiten. Wir feuen uns sehr, dass er uns auch dieses Mal wieder unterstützt. Es ist gut, „unseren“ Filmmaker wieder dabei zu haben.

Arbeitsplatz mit Blick auf Ho: Was für ein schöner Platz zum Arbeiten!

Am Nachmittag überraschte uns Daniel mit einer Tasse frisch aufgebrühtem Kaffee. Wohl von unseren Heimgekehrten inspiriert, die uns nach ihrer Ankunft ein Bild aus einer Frankfurter Eisdiele haben zukommen lassen, organisierte Daniel einen richtig gemahlenen Kaffee, den er uns anschließend zubereitete. Was für ein Hochgenuss nach 14 Tagen Instant-Kaffee!

Am Nachmittag hatten wir einige Telefonate zu erledigen und auch weiteren „Papierkram“ zu erledigen. Neben den Protokollen und dem Vertrag mussten wir diverse offizielle Briefe schreiben, die unser Kommen und das Programm unseres Besuches beinhalten. Dies ist für die Schulleitung notwendig, um die anfallenden Kosten für unsere Unterkunft und die Fahrten vor dem jeweiligen „School Board“ legitimieren zu können.

Ein ganz besonderes Highlight: Eine "richtige" Tasse Kaffee - von Daniel organisiert.
Natur pur: Ein Blick vom Hausberg von Ho in Richtung Adaklu.

Am Abend wollten wir noch weitere potentielle Unterkunftsmöglichkeiten in Ho aufsuchen. Nahe unserem derzeitigen Hotel gibt es noch ein weiteres Gästehaus, das wir zu Fuß erreichen konnten. Dieses Gästehaus liegt nur wenige hundert Meter vom eigentlichen Berggipfel entfernt. Schon lange wollten wir den Hausberg von Ho „erklimmen“.

Die Aussicht in Richtung Norden war atemberaubend schön. Das Highlight war dann aber der Blick auf Ho, also in nördlicher Richtung, den ihr eingangs schon genießen konntet. Von dort oben hat man bei guten Wetterbedingungen eine hervorragende Weitsicht auf den Adakulu Mountain und die von uns auch dieses Mal schon besuchten Adakulu Villages (Dörfer).

Nächster Beitrag: folgt 🙂
Vorheriger Beitrag: 11.04.2026: Ein herzlicher Abschied aus Kpedze